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Portfolio Tatjana Leuzzi

Tatjana Leuzzis Arbeit ist ein Beispiel für Hybridisierung und Multikulturalität. Geboren in Mexiko City, mit deutsch-italienischer Abstammung, ist die Architektin als Designerin und selbstständige Künstlerin tätig. Aus fotografischer Sicht behandelt sie das Bild klassisch und analog, obwohl sie im digitalen Workflow arbeitet. Sie verzichtet bewusst auf Bildbearbeitungssoftware.

Leuzzi widmet ihre künstlerische Arbeit der Darstellung vom Thema Mensch & Architektur. Leuzzi abstrahiert, analysiert und erkundet die Beziehungen und Verwandlungen zwischen kulturellen, physischen, sozialen und urbanen Identitäten. Indem Leuzzi auf Details und unscharfe Atmosphären zurückgreift, zeigt sie dem Betrachter, wie sich ein bestimmter Ort im Alltagsleben anfühlt. Sie fotografiert ihre Objekte so, wie sie von ihr mitten im Leben entdeckt und gefühlt werden. Die nicht reproduzierbaren, einzigartigen Momentaufnahmen teilen die Schnelllebigkeit einer modernen Metropole mit.

Ästhetische Werte wie Farbe und Farbabstraktionen, Textur, Tiefe, Rhythmus und Tempo sind Kennzeichen ihrer Bildsprache. Ihre Arbeit verleugnet die Notwendigkeit Details, die ihr Auge sowieso wahrnimmt, zu beschreiben. Stattdessen präsentiert sie uns mit einem kurzen energiegeladenen Augenblick, die Atmosphäre einer sich ständig verwandelnden Metropole.

Die Objekte scheinen einander für Vergleiche und Kontraste gegenübergestellt zu sein, sie werden durch extremes Close-Up isoliert, manchmal durch extreme Überbelichtung auf eine Andeutung reduziert.

Leuzzi fängt die ganz eigene Dynamik der Menschen und Architekturen auf besondere Weise ein, sie entdeckt in ihren Arbeiten Landschaften der Extreme, Orte des Feuers und des Eises, Straßen der Verwandlung.

Dr. Carlos A. Molina P.
Mexico City

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The work of Tatjana Leuzzi  is in itself an example of hybridization and multiculturalism. Born in Mexico City of Italian and German descent, she was trained as an architect and has worked both as a designer and an independent artist. Photographically she treats the image as conventional and analogic, despite working on a digital platform. Those pictures are never retouched or altered by a design program. Her topic is clearly people & architecture despite representation appearing initially abstract. Leuzzi explores the relationship and the transformation between cultural, physical, social and urban identities.

Leuzzi has resorted to details and out of focus atmospheres that depict what a certain place in the everyday life feels like. Leuzzi will not exert composition upon the environment she captures, rather the images are photographed as they were found and felt in the commotion and celerity of a contemporary metropolis. She’s interested in aesthetic values, such as hue, texture, depth, rythm, and tempo. Her work disavows the necessity to describe in detail what her eye has already witnessed. Instead she presents us with a glimpse, a postcard of an ink-like blue and flashing a moment, the ambiance proper to any city. Elements appear juxtaposed for comparison and contrast, isolated by extreme close-up, reduced to innuendos by severe over-exposure.  Leuzzi discovers in her work lands of extremes, places of ice and fire, streets of transformation.

Dr. Carlos A. Molina P., Mexico City